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Im Winterhalbjahr 1979/80 fanden erstmals Glaubensgespräche von Frauen statt. Unter der Leitung der
damaligen Gemeindereferentin Helga Glombiewski und Irmgard Staab wurden die Themen der kurz zuvor durchgeführten Gemeindemission gemeinsam nachgelesen und diskutiert. Die beteiligten Frauen waren von dieser
Gesprächsmöglich-keit und der dabei erfahrenen Offenheit so begeistert, dass sie beschlossen, die Gespräche fortzuführen. Am meisten beeindruckte alle das Glaubenszeugnis einzelner, die da-von erzählten, wie ihnen
ihr Glaube in schwierigen Lebenssituationen weiter geholfen hatte. Alle Beteiligten erinnern sich noch heute daran und an spätere ähnliche Erfahrungen.
Wegen der eigenen Kindergarten- und Schulkinder trafen
sich die Frauen 13 Jahre lang alle 14 Tage Donnerstagvormittags für 2 Stunden; von Oktober bis Ende April/Anfang Mai. Der 3. Glaubensgesprächskreis der Frauen (GGF) bildete dabei eine Ausnahme.
Er fand abends statt und war auch für Männer offen. Das hatte mit dem Thema zu tun: “Was können wir Christen vom Hinduismus lernen?“ Neben Irmgard Staab hatte der indische Pater Joseph Thondipura, damals
Subsidiar in Aegidienberg und Kenner des Hinduismus, die Gesprächsleitung.
Ab 1984/85 teilten sich Annette Eichendorf und Irmgard Staab 10 Jahre lang die Leitung. Die Themen der ersten Jahre dienten vor allem
der Vermittlung von theologischem Wissen. Sie lauteten u.a.:
Warum Christen glauben!
Wie verstehe ich die Bibel?
An welchen Werten sollen wir uns orientieren? - Christliche Ethik
Die Würzburger Synode
Mit der Verlegung des GGFs im Jahr 1992/93 auf den frühen Mittwochabend, wiederum 14–tägig,
von 18.00 – 20.00 Uhr, fand ein größerer Wechsel bei den Teilnehmerinnen statt, da nun auch berufstätige Frauen hinzukamen. Gleichzeitig wurden die Themen persönlicher:
Lebensmitte als geistliche Aufgabe
Verwandlung – eine vergessene Dimension geistlichen Lebens
Vision einer neuen Welt - Die Bergpredigt
Gottes Wort mit – einander – teilen
Seit dem Winterhalbjahr 2002/03 findet der GGF – wie zu Beginn – wieder Donnerstag vormittag von
9.30 – 11.30 Uhr statt, denn Frauen im „Ruhestand“ haben abends keine Zeit mehr! Zwischenzeitlich wurden folgende Themen behandelt:
Das Alte Testament – ein Buch mit 7 Siegeln?
Und: Frauengestalten im AT.
Mein Lieblingstext in der Bibel. Oder auch:
Meine Problemstelle.
Beide Themen wurden mehrere GGFs lang behandelt. Das ist auch mit unserem aktuellen Stoff so,
dem Markus–Evangelium, das wir seit 2009 kontinuierlich lesen, um einmal ein Evangelium in seiner Gänze kennenzulernen.
Die Teilnehmerinnen, katholische und auch evangelische, haben im Laufe der Jahre öfters
gewechselt. Manche nahmen jahrelang, andere nur kurze Zeit teil. Bislang sind in jedem Jahr ein oder zwei neue Frauen hinzugekommen, dafür pausieren andere. Sehr wichtig ist der gegenseitige
Austausch zwischen den Generationen. Das Trösten und Mutmachen war und ist für alle Frauen eine große Hilfe.
Aus dem GGF sind seit 1985 - zunächst einmal im Jahr als Abschluss des GGFs, dann zweimal im
Jahr - Frauenwochenenden erwachsen. Dazu fuhren die Frauen für 2 ½ Tage in ein Kloster, um sich ein Thema ganzheitlich zu erschließen: mit Gesprächsrunden, meditativem Tanz, spielerischen
Bewegungsübungen, kreativem Tun, Einzelbesinnung, Bibliodrama und vielem mehr. Diese Wochenenden haben wir seit 2010 durch 2 eintägige Besinnungstage ersetzt, da es den
berufstätigen Frauen zunehmend nicht mehr möglich war, sich für ein ganzes Wochenende frei zu machen. Sie finden derzeit mit den gleichen Inhalten und Elementen im Pfarrzentrum von St. Aegidius statt.
Im Frühjahr 2009 haben die Frauen des GGFs ihr 30–jähriges Jubiläum gefeiert. Der Festgottes- dienst im Franziskushaus am 29. April stand unter dem Thema: „Ich habe dich bei deinem Namen
gerufen. Du bist mein.“ Anschließend ging es zu einem gemeinsamen Essen. Am 25. Mai fand ein Vortragsabend über „Biblische Frauen mit politischem Einfluss: Abigail, Betseba, Esther“ mit dem
Alttestamentler Dr. Bernd Biberger statt, zu dem die ganze Gemeinde eingeladen war. Das Jubiläum wurde am 28. Mai mit einem Tagesausflug nach Aachen abgeschlossen.
Jede Frau, die Interesse an einer der Veranstaltungen hat, kann jederzeit gerne mal vorbeischauen. Vorwissen und Anmeldung sind nicht nötig! Die verschiedenen Termine und Veranstaltungen können
dem Rundbrief, der bei Irmgard Staab (02224/8371) angefordert werden kann, entnommen werden.
Ankündigungen
Rundbrief
Kontakt: Frau Irmgard Staab, Tel. (02224) 83 71
eMail: taufkatechese at aegidius-net.de
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